Geschichte

Die Spuren erster Ansiedlungen

Die Spuren erster Ansiedlungen

Die Spuren erster Ansiedlungen in der Gegend des heutigen Obermeitingen gehen bis zur Römerzeit zurück, da die berühmte Römerstraße "Via Claudia" nahe dem Ort vorbeiführte. Zur Zeit der Landnahme ab dem 5. Jahrhundert ließen sich auch in unserem Ort germanische Einwanderer nieder und die Sippe der Muotinger gab dem Dorf seinen heutigen Namen. Die Unterscheidung in Ober- und Untermeitingen findet sich vereinzelt seit 1291, regelmäßig seit dem Jahr 1320.

Die Gerichtsbarkeit und das Patronatsrecht übte seit dem Jahr 1433 das Kloster Rottenbuch bis zur Säkularisation im Jahr 1803 aus. Die katholische Pfarrkirche, die dem heiligen Mauritius geweiht ist, wird erstmals im Jahr 1440 urkundlich erwähnt. Sie wurde im spätgotischen Stil errichtet, und im 18. Jahrhundert wurde der Innenraum durch Rokokostukkaturen neu ausgestattet.

Die Gemeinde Obermeitigen war bis in die fünfziger Jahre ein rein landwirtschaftlich strukturiertes Dorf. Noch zu Kriegsende zählte der Ort erst knapp 500 Einwohner. Aber bereits im Jahr 1950 ist diese Zahl auf 830 angestiegen, vor allem durch 260 Vertriebene aus der Gemeinde Schmeil im Sudetenland, die im Jahr 1946 in Obermeitingen eine neue Heimat fanden.
Durch Ausweisung neuer Baugebiete erhöhte sich die Einwohnerzahl auf 1.600.

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